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Arbeitsprogramm der Brüder Grimm-Akademie Brüder Grimm-Gesellschaft e.V.

Nach der durch den Antrag des Vorstandes der Brüder Grimm-Gesellschaft im Sommer 2005 erfolgten Anerkennung der Kasseler Handexemplare der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm als Weltdokumentenerbe der UNESCO hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Udo Corts verschiedene Initiativen zur weiteren Entwicklung, Förderung und Vernetzung der auf die Brüder Grimm bezogenen Aktivitäten ergriffen. Dabei wurde auch die Gründung einer Brüder Grimm-Akademie vorgeschlagen, ein Konzept, das im Wissenschaftlichen Rat der Brüder Grimm-Gesellschaft schon länger diskutiert worden ist.

In dem Arbeitspapier des Ministeriums ist ausgeführt:

„Die Brüder Grimm-Akademie soll aus dem Wissenschaftlichen Rat der Brüder Grimm-Gesellschaft entwickelt werden und sich als 'Überbau' für alle wissenschaftlichen Aktivitäten zum Thema Grimm verstehen. Die Mitglieder der Akademie aus dem In- und Ausland sollen im Abstand von ein bis zwei Jahren an wechselnden Grimm-Stätten zusammentreten (Kolloquien, Kongresse), um über aktuelle nationale und internationale Forschungsprojekte zu informieren. Der Austausch soll helfen, wissenschaftliche Vorhaben bekannter zu machen, sie voneinander abzugrenzen und Defizite in der Forschung offen zu legen, die dann in neue Projekte münden. Wünschenswert ist die Förderung von Vorhaben mit Hessen-Bezug und auch eine länderübergreifende Zusammenarbeit mit Göttingen und Berlin.“

Der Wissenschaftliche Rat der Brüder Grimm-Gesellschaft hat das Konzept zur Gründung einer Brüder Grimm-Akademie auf seiner letzten Sitzung am 21. April 2007 in Marburg positiv diskutiert. Ein erstes Ergebnis ist nunmehr die Einrichtung dieses virtuellen Diskussionsforums und die Einladung an alle interessierten Wissenschaftler, an der weiteren Entwicklung der Brüder Grimm-Akademie mitzuarbeiten.

© BGG Juli 2007