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“Wenn Scheherazade erzählt ...” – Märchen aus ‚1001 Nacht‘

06 Allomjenkins Eastern Story-teller KleinDie berühmten Erzählungen der “1001 Nacht” gelten als das populärste literarische Werk des Orients und werden oft mit den Märchen der Brüder Grimm in einem Atemzug genannt. Mit der Übersetzung des französischen Orientalisten Jean-Antoine Galland (ab 1704 in Paris gedruckt) erschlossen sich die Märchen erstmals einem breiten europäischen Publikum und erschienen bald in ganz Europa in weiteren Übersetzungen und Bearbeitungen. Wie kein anderes Buch der arabischen Literatur haben sie das Bild des Orients, seine Geschichte, seine Sitten und Gebräuche und natürlich auch das Bild seiner Menschen bestimmt. Früh nahmen sich 14 Schultz-wettel Fernand Alibaba01 KleinKünstler dieser exotisch anmutenden Mischung aus Märchen, Sagen, Legenden und Novellen, Anekdoten und Fabeln, Abenteuern und Liebesgeschichten mit so bekannten Stoffen wie “Sindbad der Seefahrer”, “Ali Baba und die vierzig Räuber” und “Aladin und die Wunderlampe” an und setzten die Geschichten der schönen Scheherazade effektvoll in Szene.

Die Ausstellung präsentiert, neben aufwendig ausgestatteten Buchausgaben des 19. und 20. Jahrhunderts, einen Überblick über die Illustrationsgeschichte der “1001 Nacht” mit Bildern so bekannter Künstler wie Gustave Doré, Walter Crane, Edmund Dulac u.v.a. Darüber hinaus veranschaulicht eine Reihe von Exponaten die Nachwirkung der orientalischen Märchen bis in unsere Zeit.